Agentur3B entwickelt und brieft Praxisprojekt für Schüler am „BBW“.
Da staunten die Schüler der Klasse 2 im Ausbildungsberuf „Gestaltungs-technische/r Assistent/in (FHR)“ des Berufskollegs Bocholt-West nicht schlecht: Am Freitag, 10. August, stand morgens ein großes Paket im Klassenzimmer. Was sollte das? Was war drin? Schon bald wurde ihnen das spannende Geheimnis der paketbraunen ...
Kiste von Agentur3B-Geschäftsführer Harald Wehmeyer enthüllt, der als Gastdozent auch von Zeit zu Zeit am Berufskolleg ist und die angehenden gestaltungstechnischen Assistent(inn)en über wichtige Fragen und Aspekte bei der Berufswahl und die konkreten Perspektiven in der Werbewirtschaft informiert. Ein vakuumverpacktes Sofa verbarg sich im Inneren, und daran hing eine schöne Aufgabe für die offensichtlich hochinteressierten Schüler.
Sie sollen die Vermarktung eines einfachen, aber robusten Schlafsofas konzipieren. „Zunächst sollen die Schüler einen Namen erfinden, ein passendes Produktlogo entwickeln und sich Gedanken über die erforderlichen Werbemittel machen, um dieses Produkt im Markt zu platzieren,“ erläutert Klassenlehrer Dirk Beering. Das Sofa hatte Dunflex, Tochterunternehmen der Bocholter Lück GmbH & Co. KG, kostenlos als Anschauungsobjekt zur Verfügung gestellt. Durch Vakuum-technik wird das Sofa beim Verpacken für Platz sparendes Lagern und Transportieren auf ca. ein Viertel seiner eigentlichen Größe komprimiert.
Spannend und ungewöhnlich für die Schüler: Auch der lokale Fernsehsender wm.tv war zur Enthüllung der spannenden Kiste und Aufgabe angerückt (Ausstrahlung des Berichts am Fr., 7. September um 18.15 Uhr).
„Die Schüler haben die Aufgabe mit erkennbar hohem Interesse, Begeisterung und Elan aufgenommen.“ sagte auch Schulleiter Ulrich Kirchner. Lobende Worte fand auch „Auftrag-geber“ Harald Wehmeyer: „Es war geradezu erstaunlich, wie engagiert und detailliert sich die Schüler direkt mit der Aufgabenstellung auseinandergesetzt haben. Sie haben sehr intelligente Fragen zu den speziellen Produkteigenschaften und zum Thema Vermarktungswünsche und Vermarktungsmöglichkeiten gestellt.
Wir sind gespannt, welche konzeptionellen und gestalterischen Ideen jetzt geboren und umgesetzt werden.“ Die Schüler haben nun sechs Monate Zeit, um die Vermarktung von A bis Z zu entwickeln – angefangen vom Produktnamen und Logo über die erforderlichen Werbemittel bis hin zum Vertrieb.